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| Basketball:
(Artland Dragons) |
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Dragons verpassen Finaleinzug nach hartem Kampf
Die Artland Dragons haben den Einzug ins Finale des Beko BBL TOP FOUR
knapp verpasst. Den hoch favorisierten Brose Baskets aus Bamberg musste sich
die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch am Samstagabend erst in
der Verlängerung 93:101 (85:85, 42:49) geschlagen geben. Vor 6.800
Zuschauern in der Bamberger Stechert Arena, darunter 600 Dragons-Fans,
liefen die Quakenbrücker Basketballer mehrfach einem bisweilen sogar
zweistelligen Rückstand hinterher, gaben aber nie auf und gingen in der 36.
Minute zum ersten Mal in Führung (76:75). Die „Drachen“ hatten den Sieg in der
Hand, vergaben aber den Wurf beim letzten Angriff und mussten in die
Verlängerung gehen. Dort machten Foulprobleme den Dragons das Leben
schwer. Für fünf Artländer Akteure war die Partie vorzeitig beendet, darunter
Topscorer Tyrese Rice (22 Punkte). Für Bamberg traf Brian Roberts am
häufigsten (21 Zähler). Die Quakenbrücker treffen nun am morgigen Sonntag im
Spiel um Platz drei (13.30 Uhr, Stechert Arena) auf die DEUTSCHE BANK
SKYLINERS. Die Dragons erwischten keinen guten Start ins Spiel und lagen nach drei
Minuten schon 2:14 zurück. Bryan Bailey gab mit seinem Dreier zum 5:14 das
erste „Drachen“-Lebenszeichen, Darren Fenn und Rice verkürzten bis zur
Viertelmitte auf 9:16. Nachdem Casey Jacobsen die Bamberger Führung
zwischenzeitlich wieder auf zehn Punkte ausgebaut hatte, kamen die
Quakenbrücker Basketballer durch Adam Hess' Freiwürfe auf fünf Zähler heran
(16:21/9.). Nathan Peavy stellte den 20:26-Viertelendstand mit der Sirene her. Im zweiten Abschnitt deutete sich an, dass die Dragons Foulprobleme auf den
großen Positionen bekommen würden. Rob Kurz musste in der 11. Minute mit
seinem dritten Foul vorerst auf der Bank Platz nehmen. Aber die Gäste aus dem
Artland ließen sich davon und auch vom Neun-Punkte-Rückstand in der
13. Minute nicht beeindrucken. Nach und nach kamen die Dragons heran bis
Rice in der 16. Minute mit zwei Freiwürfen den 36:36-Ausgleich erzielte. Im
Anschluss an die Aufholjagd gönnte sich der Pokalsieger von 2008 allerdings
eine Verschnaufpause, in der der amtierende Pokalsieger mit einem 0:8-Lauf
wieder davonzog (36:44/18.). Zu diesem Zeitpunkt saß auch Peavy schon mit
seinem dritten Foul auf der Bank, so dass sich die Quakenbrücker von dieser kurzen „Auszeit“ nicht mehr erholten und mit einem 42:49-Rückstand in die
Halbzeitpause gingen. Nach den Kabinenansprachen der beiden Trainer wurde die Atmosphäre auch
auf dem Parkett immer heißer. Nachdem Rice seine Dragons mit einem Dreier
zuerst auf 45:49 herangebracht hatte, musste die Koch-Truppe dieses Mal einen
0:7-Lauf hinnehmen, den der Dragons-Cheftrainer mit einer Auszeit unterbrach.
Beim stand von 53:59 gerieten Fenn und Tibor Pleiß nach einem Foul des
Dragons-Kapitäns aneinander. Die Unparteiischen ahndeten die Rangelei mit je
einem unsportlichen Foul gegen die beiden Basketballer, so dass der
Bamberger Center nur die zwei Freiwürfe zum 53:61 verwandeln durfte (26.). Die
Quakenbrücker holten nun trotz des fünften Fouls von Peavy, der somit nicht
mehr mitwirken durfte, auf. In der 29. Minute erzielte Kurz den 64:64-Ausgleich
und obwohl die Dragons mehrfach die Chance hatten, in Führung zu gehen,
gelang ihnen dies nicht. Mit einem knappen 66:69-Rückstand ging es in den
Schlussabschnitt. Weil es in der Offensive auch zu Beginn des letzten Viertels für die Dragons
nicht lief, mussten Fenn und Co. gleich wieder einem Sieben-Punkte-Defizit
hinterherlaufen (66:73/33.). Aber auch aus dieser Lage befreiten sich die
Norddeutschen und gingen durch Fenns Dreier in der 36. Minute zum ersten Mal
in der Partie in Front (76:75). Das Spiel entwickelte sich nun zu einem wahren
Krimi. Brian Roberts brachte die Franken wieder in Führung (80:81), doch Fenn
war erneut von jenseits der 6,75-Meter-Marke zur Stelle (83:81). Die
anschließende 85:82-Führung in der 39. Minute reichte den Dragons nicht, um
das Spiel für sich zu entscheiden, weil Roberts eiskalt von der Dreier-Linie traf
und Rice den letzten Angriff vergab. Zu Beginn der Verlängerung schieden gleich die Aufbauspieler beider Teams,
John Goldsberry und Rice, mit ihren jeweils fünften Fouls aus dem Spiel aus.
Nur knapp eine Minute später folgten ihnen auf Dragons-Seite Bailey und
Johannes Strasser, so dass Koch nun nur noch Andrej Mangold auf der
Aufbauposition blieb. Die fälligen Freiwürfe aufgrund der Fouls verwandelte
Roberts für Bamberg sicher zum 88:93 (43.). In Hess folgte in der 44. Minute der
fünfte Dragons-Spieler mit seinem fünften Foul seinen Teamkollegen auf die
Bank. Trotzdem gaben die Quakenbrücker das Spiel noch nicht verloren.
Alexander Seggelke brachte seine Mannschaft mit einem Drei-Punkte-Spiel noch
einmal auf drei Zähler heran (91:94). Doch die Mannschaft von Bambergs
Headcoach Chris Fleming blieb an der Freiwurflinie sicher und feierte den
Finaleinzug. Stimmen zum Spiel: Stefan Koch (Headcoach Artland Dragons):
„Es nunmal im Basketball so, dass eine Mannschaft verlieren muss, auch wenn
das Spiel keinen Verlierer verdient hat. Wir waren in einer sehr guten Position
am Ende der normalen Spielzeit bei Unentschieden, hatten den Ball und haben
nicht gescort. Das hat den Ausschlag gegeben. Außerdem gab es die Rebound-
Situation, in der Bamberg zweimal nach vergebenen Freiwürfen den Offensiv-
Rebound holt. Ein entscheidender Faktor war auch das fünfte Foul von Tyrese
Rice, ansonsten waren es Kleinigkeiten, die den Ausschlag für den Bamberger
Sieg gebracht haben. Ich kann meiner Mannschaft sonst nichts vorwerfen. Wir
haben heute viel Geduld gezeigt, gerade in diesem Hexenkessel, obwohl
unserer Fans auch toll waren, und sind immer wieder zurück ins Spiel
gekommen. Dennoch tut uns die Niederlage sehr sehr weh.“ Chris Fleming (Headcoach Artland Dragons):
„Manchmal hat ein Spieler keinen Verlierer verdient. Es war teilweise ein
bisschen ruppig. Kompliment an Artland, sie haben eine unglaubliche Courage
und Härte an den Tag gelegt. Für mich hatten sie heute das Spiel in der Hand.
Aber ich muss auch meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Sie hat an den
Sieg geglaubt. Reyshawn Terry und Brian Roberts waren große Faktoren. Wir
freuen uns, morgen den Titel verteidigen zu können." Artland Dragons - Brose Baskets 93:101 (85:85, 42:49) Die Viertel im Überblick: 20:26, 22:23, 24:20, 19:16, 8:16 Artland Dragons:
Rice (22 Punkte/2 Dreier, 6 Assists), Seggelke (3), Mangold (2), Strasser (5/1),
Niebuhr, Bailey (17/2), Fenn (16/2), Peavy (5), Kurz (10, 6 Rebounds), Hess (5),
Boumtje Boumtje (8), Hartenstein (n.e.). Brose Baskets:
Goldsberry (4), Terry (15/1), Suput (14), Tadda (2), Stuckey (n.e.), Neumann
(n.e.), Land (n.e.), Pleiß (9, 12 Rebounds), Roberts (21/1), Jacobsen (11/3),
Gavel (14/3), Hines (11).
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 02.03.2011, 21:50 Uhr
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Rolf Schafstall (vor seiner Entlassung als Trainer bei Dynamo Dresden:) Dreck, wo du hinguckst. (...) In der Kabine steht keiner auf, hört keiner zu. Kein Anstand. Alles Ossis.
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